Die neuen Wimpel hängen im Giebel
Der Blick nach rechts auf die Brunngasse ist gewährleistet
Die noch schnell gebauten Regale von meinem Liebsten sind bestückt
(Das grosse Brett wird nach dem Markt wieder als Deckel
für das ehemalige Bschütti(Jauche)Loch im ehemaligen Schweinestall dienen)
Samstag Mittag
So, endlich fertig eingerichtet, es kann losgehen
☺
Meine Eltern gegenüber sind ebenfalls bereit zum Verkauf
von gebackenen und eingemachten Köstlichkeiten
☺
(Richtig, Raphaela, da hängen einige Tychus-Mützen von meiner Mama ☺)
Kleiner Aufwand, grosser Effekt:
Die Kinderaugen leuchten mehr,
wenn sie wegen dem Schemel vor dem Stand
auf den Tisch linsen können
Beby-Piri war dieses Jahr ja nicht mehr in Brienz dabei,
sie wurde von der Kundschaft, der Standnachbarschaft und mir vermisst!
Aber meine liebe Vertretung hat mir am Abend erlaubt,
selber durch den Markt zu huschen,
z.B. um bei Sigrid Hallo zu sagen,
um nebenan bei
Pia Wunderschönes zu sehen
oder diese Bilderrahmen aus alten, verwitterten Schindeln
von Susanna Gerber zu entdecken,
nur um ein paar Beispiele zu nennen
Sonntag Morgen, 10 Uhr
Leise rieselt der Schnee...
Perfekte Weihnachts-Stimmung ...
Heizstrahler und warme Getränke gewinnen also an Wichtigkeit,
sind zwar nicht lebensnotwendige,
aber doch laune-erhellende Durchhalte-Stärkung
Da schneit es doch tatsächlich den hübschen,
samt seiner Ausrüstung herein
☺♥☺
(seine Bilder werden bestimmt bald
hier zu sehen sein)☺
Auch sonst kam liebenswürdiger Besuch vorbei
weil die Babuschka-Tochter dem Samichlous,
den Vers,
den sie vom Grossvater am Frühstückstisch gelernt hat,
vorträgt:
"Samichlous du alte Lumpe,
chasch grad sälber i Sack ie gumpe")
Die Aussicht nach links war übrigens auch sehr nett
Komm ein bisschen näher...
Dort entstanden während der zwei Markttage
diese beiden liebenswürdigen, weisen Gesellen
Ein grossartiges, stimmungsvolles, rundum zufriedenes Markt-Erlebnis
mit liebevoller und tatkräftiger Unterstützung von meiner Familie!
Meine Befindlichkeit heute:
Herzliche Grüsse in die erste Adventswoche, Dana
(die sich nun den dringenden Schreien nach Zuwendung
von Waschmaschine, Staubsauger, Küche, Marktkisten und Co. ergeben muss)
*
P.S.:

Die Zaubersäckli erfreuten sehr viele,
übrigens aber mehr ältere als kleine BesucherInnen,
weil sie nostalgische Gefühle hervor riefen:
Eine Dame im Pensionsalter war sehr gerührt,
weil ihre Oma ihr stets solche Spielbettchen gestrickt habe.
Sie hat ein Zaubersäckli nach Hause genommen,
- für sich,
nicht für ihr Enkelkind
☺
An dieser Stelle wieder einmal mein grosser Dank ans
die klare Anleitungen für die tollen Zaubersäckli aufgeschrieben haben
(Selbstverständlich habe ich die zwei vor einem Jahr gefragt,
ob es ihnen recht ist,
wenn ich die Zaubersäckli verkaufen möchte)
(Die Anleitung für meine Art von Zaubersäckli - BewohnerIn folgt in den nächsten Tagen,
also bis demnächst in diesem Theater
☺)